Der Zweite Aufruf des Förderwettbewerbes ZukunftBIO.NRW der Landesregierung startet jetzt, um Innovationen aus der Biotechnologie in Nordrhein-Westfalen schneller zur Marktreife zu bringen. Die Biotechnologie kann entscheidend zu mehr Klimaschutz, einer ressourcensparenden Kreislaufwirtschaft und der medizinischen Versorgung der Zukunft beitragen, indem sie biologische Prozesse technisch nutzbar macht.

Was wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Startups können sich bis zum 03. Mai 2023 an den Förderwettbewerben zu biobasierter Industrie, Zukunftsmedizin und Infektiologie beteiligen. Für den zweiten Förderaufruf stehen rund zehn Millionen Euro bereit.

Mit ZukunftBIO.NRW unterstützt das Land passgenau die letzten Entwicklungsschritte vor der Markteinführung von Produkten und bietet damit einen nahtlosen Förderanschluss an die EFRE-Innovationswettbewerbe, die früher in der Produktentwicklung ansetzen.

Die Förderwettbewerbe im Einzelnen:

Wichtige Voraussetzungen für die Förderung

Das Verfahren ist zweistufig angelegt und gliedert sich in eine Skizzenphase und ein Bewilligungsverfahren.

Teilnahmeberechtigt sind in NRW ansässige KMU. Im Rahmen von KMU-geführten Kooperationsvorhaben können sich auch große Unternehmen, Universitätskliniken, Krankenhäuser, ambulante Leistungserbringer sowie Forschungseinrichtungen, Hochschulen in staatlicher Trägerschaft und staatlich anerkannte Hochschulen mit Sitz in NRW beteiligen.

Es ist eine finanzielle Eigenbeteiligung zwischen 10 % und 50 % der der förderfähigen Gesamtausgaben/-kosten nachgewiesen werden.