Am letzten Schultag in NRW (24.06.2022) sind wir mit unserer ersten Route der Innovation in Präsenz gestartet!

 

Los ging es am Campus Melaten bei der Metropolitan Cities MC GmbH. Zunächst begrüßten Lilly Buttermann von der Stadt Aachen und Katarina Fortak von der StädteRegion Aachen alle Besucher*innen und gaben einen kurzen Einblick in das Projekt Care and Mobility Innovation.

 

Daraufhin übernahm Dennis Krechting, Geschäftsführer der Metropolitan Cities MC GmbH, das Wort. Metropolitan Cities hat sich zum Ziel gemacht, ein ökonomisch und ökologisch sinnvolles Konzept durch Digitalisierung und neu vernetzte Mobilitätsformen in der Metropolregion von morgen zu entwickeln und umzusetzen.

 

Hierbei verfolgt Metropolitan Cities den Gedanken, dass Mobilität von Morgen nur als Gemeinschaftsaufgabe verschiedenster Anspruchsgruppen und Beteiligten verstanden werden kann. Software- und Logistikindustrie, Fahrzeughersteller, produzierende Unternehmen, Stadtplaner und -verwaltungen, Versorgungsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen und Netzbetreiber, Handelsunternehmen sowie Bürger*innen erhalten mit dem Center eine Plattform, auf der sie gemeinsam und agil zu ersten Prototypen, marktfähigen Angeboten und sogar neuen Unternehmensgründungen gelangen können. Im gesamten Kontext stehen Benutzer*innen und ihre Akzeptanz im Mittelpunkt – Veränderung gelingt nur, wenn die Anwendung einfach und intuitiv funktioniert.

Nach der kurzen Einführung in das Geschäftsmodell ging es in die Praxis!
Um eine intelligente Gebäudeinfrastruktur zu demonstrieren wurde zu Beginn die Ankunft beim Arbeitgeber simuliert, natürlich alles ganz digital. Das ankommende Fahrzeug bzw. Handy wird erst von dem Gebäude erkannt und anschließend vollautomatisch an einen passenden Parkplatz mit entsprechender Lademöglichkeit vermittelt. Diese Lademöglichkeit ist bzgl. der Schnittstellen offen gestaltet, so dass jegliche Modelle geladen und im System erkannt werden. 

RdI Mobility II
RdI II

Vom elektronischen Parkplatz Sharing für das E-Auto inklusive Lademöglichkeit ging es weiter in die Demonstrationsfabrik – eine smarte Produktionshalle, wo unterschiedlichste Prototypen für Unternehmen diverser Ausrichtung angefertigt werden.

 

Beim finalen Besuch im Labor wurde die interdisziplinäre Forschung neben vernetzten Sicherheitssystemen, geteilten Arbeitsplätzen just in Time und smarten Home/ Office -Lösungen für alle Teilnehmer*innen greifbar gemacht. Neben dem Innovationsgedanken wurde auch die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit aufgezeigt.

Anders als geplant ging es wetterbedingt anschließend nicht mit dem E-Bike, sondern mit einer Sonderfahrt der ASEAG GmbH per Bus zum Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück.

Vor Ort konnten wir den Hanger und interessante Flugzeuge erblicken. Hier stehen erste E-Propeller (wie auf dem Bild zu sehen) Maschinen für die nachhaltige Ausbildung von Piloten bereit, die bereits ein Flugzeit von 30 Minuten schaffen. Entwickelt wurden sie vom Lehrstuhl für Luft- und Raumfahrttechnik der Fachhochschule Aachen (FH) und unterstützt mit Fördermitteln des Landes NRW.

 

Natürlich gibt es auch weitere Propellermaschinen für den alltäglichen Flugverkehr. Der Verkehrslandeplatz, wie er offiziell heißt, ist mit 45.000 Flugbewegungen im Jahr (2021) der am zweitstärksten frequentierte Verkehrslandeplatz in NRW.

 

Nicht nur das: Die Planungen zum Ausbau des Flugplatzes als Forschungsflugplatz sind in vollem Gange.

RdI II

Wie Ruth Roelen, Geschäftsführerin des Flugplatzes, in der  Zukunftsvision aufzeigte, soll vor Ort eine Innovationslandschaft entstehen, die sowohl Forschung als auch Wirtschaft abdeckt, wie auch das „Aviation Innovation Center“ (AIC) einen Ort für innovative Unternehmen der AGIT mbH.

Die Anbindung an die geplante Tram, lässt schon jetzt erahnen, dass es spannend wird und wir uns auf neue innovative Mobilitätslösungen freuen können.

Sonderfahrt ASEAG

Vor der Rückreise mit der ASEAG wurde im Bus noch das Netliner-Konzept und die movA App der ASEAG erläutert. Die App kombiniert einzigartig die Nutzung von ÖPNV in Kombination mit weiteren Mobilitätsangeboten wie z.B. Carsharing oder Bikesharing.

 

Wir blicken zurück auf einen interessanten Tag, mit einer Vielzahl spannender Innovationen und Visionen. Danke an Metropolitan Cities, den Flughafen Aachen-Merzbrück und die ASEAG, Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG für die gelungene Route!